Libidoverlust

während der

Wechseljahre

Studien zeigen, dass Frauen der sexuellen Intimität in einer Beziehung einen hohen Stellenwert zuordnen. Daher kann es sehr belastend sein, wenn in den Wechseljahren die Libido der Frau abnimmt. Dies kann auf verschiedene Ursachen zurückgeführt werden.

Zum einen sinkt die Libido mit zunehmendem Alter, zum anderen ist auch der Abfall der Sexualhormone in der Zirkulation für den Libidoverlust mitverantwortlich. Er äußert sich vor allem durch geringere sexuelle Erregung und verringertes Verlangen. Veränderungen können sich auch in der Intensität und Dauer der sexuellen Stimulation und des Orgasmus widerspiegeln. Diese Beschwerden werden sowohl durch psychische als auch körperliche Faktoren verursacht oder verstärkt.

Durch Veränderungen der Haut, des Gewichts, aufgrund von Depressionen oder anderen Gründen kann es sein, dass sich Frauen in den Wechseljahren weniger attraktiv fühlen. Diese Selbstwahrnehmung kann ein fehlendes emotionales Interesse an Sex nach sich ziehen.

Körperliche Probleme entstehen aufgrund der oftmals auftretenden Scheidentrockenheit während der Wechseljahre. Betroffene haben häufig Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und der Libidoverlust ist daher eine nachvollziehbare Konsequenz.

Mythos oder Fakt?

„Die Hormonersatztherapie ist ein Anti-Aging-Mittel.“

Das ist ein Mythos. Alterserscheinungen wie das Ergrauen der Haare lassen sich durch die Hormonsubstitution nicht wirklich hinausschieben, aber die Haut kann von einer Östrogengabe profitieren. Zudem werden durch Östrogene Rückbildungserscheinungen der Haut der Scheide und des Intimbereichs entgegengewirkt.

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Die Wechseljahre sind für viele Frauen mit Veränderungen verbunden. Regelmäßige medizinische Untersuchungen sind in diesem Lebensabschnitt besonders wichtig. Unsere Checkliste bereitet Sie optimal auf Ihren Arzttermin vor.

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