Schlafstörungen

in den

Wechseljahren

Ebenfalls häufig treten in den Wechseljahren Schlafstörungen mit Ein- und Durchschlafproblemen auf, insbesondere bei Frauen Mitte 40. Etwa 40–60 % der Frauen in der Menopause berichtet über Schlafstörungen.1 Die Ursache ist bisher noch nicht vollständig geklärt.

Oft sind Schweißausbrüche infolge von Hitzewallungen Grund für einen gestörten Schlaf. Die Schlafqualität leidet vor allem, wenn Hitzewallungen und Schwitzen mehrfach in der Nacht auftreten. Bei langanhaltenden Schlafstörungen entwickelt sich ein Schlafmangel, der wiederum körperliche Erschöpfung, Abgeschlagenheit, Gereiztheit und Konzentrationsstörungen nach sich zieht. Schlimmstenfalls kann dies zu psychischer Instabilität und Depression führen.

Da schlechter Schlaf außerdem als Risikofaktor für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Diabetes und Übergewicht gilt, verbessert die Reduzierung der belastenden Schlafstörungen nicht nur die Lebensqualität sondern auch die Gesundheit insgesamt.

Auch werden einem Schlafmangel häufig Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen zugeschrieben.

Mythos oder Fakt?

„Nach ein bis zwei Jahren ist es mit den Wechseljahresbeschwerden vorbei.“

Das ist ein Mythos. Bei der großen Mehrheit der Frauen, die zwischen dem 51. und 52. Lebensjahr in die Wechseljahre kommen, dauern diese fünf bis sieben Jahre an.

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1 Kravitz, H., et al. (2003). Sleep difficulty in women at midlife: a community survey of sleep and the menopausal transition. Menopause. 10:19–28.

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