Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren

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Medizinisch geprüft von Martina Ehmen (Medical Advisor)

Stimmungsschwankungen gehören zum Leben. Kein Mensch ist sicher vor ihnen. Und trotzdem sind Frauen aufgrund des weiblichen Zyklus tendenziell damit erfahrener als Männer. Mit der Hormonumstellung in den Wechseljahren steigt die Wahrscheinlichkeit, gelegentlich von Stimmungsschwankungen, ungewöhnlicher Reizbarkeit bis hin zu Depressionen überrascht zu werden. Erfahre, was du gegen Stimmungsschwankungen tun kannst und wie du in den Wechseljahren gelassen bleibst.

Stimmungsschwankungen: Zeichen für die Wechseljahre?

Stimmungsschwankungen sind typisch für die Wechseljahre. Gerade noch heiter, kann die gute Stimmung wie aus dem Nichts kippen und sich in Nachdenklichkeit, Angst, Gereiztheit oder gar Wutausbrüche verwandeln. Ein kritisches Wort der Kollegin, ein komischer Blick des Nachbarn oder keine Butter mehr im Kühlschrank – was uns normalerweise kaltlässt, kann in den Wechseljahren zur unkontrollierbaren Größe heranwachsen. Die Psyche wird auf ungeahnte Weise aus der Bahn geworfen. Manchmal merken wir das nicht einmal selbst, sondern unsere Partner, die Kinder oder Freunde. Sie fragen uns, warum wir plötzlich so unleidlich sind.

Viele Frauen erleben diese Wechselbäder der Gefühle in den Wechseljahren, die in der Regel im Alter um die 40 Jahre (Prämenopause) beginnen. Meist lösen sich diese Stimmungstiefs nach ein paar schlechten Tagen in Nichts auf und wir lernen außerdem, damit umzugehen. Trotzdem leiden einige Frauen an depressiven Verstimmungen oder entwickeln in der Zeit der Wechseljahre eine „echte“ Depression – etwa auch in Verbindung mit anderen Wechseljahresbeschwerden wie hartnäckigen Schlafstörungen.

Kontaktiere deine Ärztin oder deinen Arzt bei anhaltenden Beschwerden, wenn du dich depressiv fühlst, dich Traurigkeit lähmt, Ängste oder Reizbarkeit nicht beherrschbar sind oder wenn du Fragen hast. Halten deine depressiven Verstimmungen länger als zwei Wochen an, dann kann dies auf eine „echte“ Depression hinweisen und du solltest dann eine Ärztin oder einen Arzt kontaktieren.

Unser Meno-Check hilft dir, dich bestmöglich auf einen Termin vorzubereiten.

Stimmungsschwankungen oder Depression: Was ist der Unterschied?

Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen bis hin zu Depressionen sind in den Wechseljahren keine Seltenheit. Für die passende Therapie ist es wichtig, zu wissen, ob es sich „nur“ um Stimmungsschwankungen, eine durch die Kapriolen der Hormone verursachte depressive Phase oder vielleicht eine ernstere seelische Erkrankung mit anderen Ursachen handelt.

Stimmungsschwankungen

Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren haben viele Gesichter. Sie äußern sich bei jeder Frau anders. Typische Symptome sind:

  • Unruhe
  • innere Anspannung
  • Unzufriedenheit
  • Erschöpfung
  • Nervosität
  • Launenhaftigkeit
  • Ängstlichkeit und Traurigkeit
  • depressive Momente
  • Gereiztheit
  • Aggressivität

In der Regel erleben die von wechseljahresbedingten Stimmungsschwankungen geplagten Frauen auch immer wieder glückliche Momente. Sie sind aber dem Auf-und-Ab zwischen guten wie schlechten Tagen stärker ausgesetzt als früher. Zusätzlich haben negative Impulse von außen oder unangenehme Erlebnisse mehr Macht, das seelische Gleichgewicht zu stören. Bei einer depressiven Phase, die länger als 14 Tage anhält, sprechen Mediziner von einer depressiven Episode, die immer von einer Ärztin oder einem Arzt abgeklärt werden sollte.

Depressive Verstimmung

Depressive Verstimmungen oder depressive Episoden sind charakteristisch für die Zeit der Wechseljahre. Sie treten bei sieben von zehn Frauen auf. Laut der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“ des Robert Koch-Instituts leiden Frauen (11,6 %) insgesamt häufiger an depressiven Verstimmungen als Männer mit 8,6 %. Die Altersgruppe zwischen 18 und 29 Jahren ist mit 16,4 % am stärksten betroffen, gefolgt von Frauen zwischen 45 und 64 Jahren mit 11,9 %.

Die Symptome einer depressiven Verstimmung ähneln denen von Stimmungsschwankungen. Mit dem Unterschied, dass eine depressive Verstimmung länger anhält, aber auch wieder vergeht. Verstimmungen können Tage andauern, eine Episode dauert länger als 14 Tage. Im Unterschied zu einer Depression ist es bei depressiven Verstimmungen möglich, den Alltag sowohl beruflich als auch privat zu meistern.

Kontaktiere deine Ärztin oder deinen Arzt, wenn die Symptome dich belasten oder länger als zwei Wochen anhalten.

Depressionen

Depressionen sind eine ernst zu nehmende Erkrankung. Für die Betroffenen hüllt sich die Welt in einen dunklen Schleier, Job und Alltag stellen ohne Hilfe eine unüberwindbare Belastung dar. Im Laufe eines Lebens erkranken zwischen 16 und 20 Menschen von 100 an einer Depression. Frauen erkranken doppelt so häufig wie Männer. Die WHO geht davon aus, dass es bis zum Jahr 2030 weltweit mehr Depressionen geben wird als Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Einen erheblichen Anteil daran haben auch gesellschaftliche und ökonomische Dynamiken sowie die ungesunde Lebensweise moderner Zivilgesellschaften.

Eine Depression kann sich in folgenden Symptomen äußern:

  • Antriebs- und Mutlosigkeit
  • Leere und Hoffnungslosigkeit
  • Verzweiflung
  • Interessenlosigkeit, an der eigenen Umwelt und den Mitmenschen
  • Unklare oder stärkere Ängste und Panik
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Müdigkeit und Schlafstörungen
  • negative Selbstwahrnehmung
  • unspezifische Schmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Verlust der Libido
  • Vernachlässigte Hygiene

Sprichwörtlich fehlt bei einer Depression der Appetit auf das Leben. Ob eine Depression durch die Wechseljahre verursacht wird oder andere Gründe dahinterstecken, das muss unbedingt von einer Ärztin oder einem Arzt abgeklärt werden. Von der korrekten Diagnose hängt auch die Therapie ab. Sind die Hormone im Gleichgewicht, kann u. a. eine Therapie mit Antidepressiva helfen. Liegt hingegen ein Hormonmangel vor, kann die Hormonersatztherapie helfen. Bei schweren Depressionen auch eine Kombination mit einem Antidepressivum hilfreich sein.

Ist die Achterbahn der Hormone die Ursache für depressive Verstimmungen rund um die Menopause?

Unser psychisches Wohlbefinden hängt eng mit den Hormonen zusammen. Auslöser für Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen in den Wechseljahren sind in erster Linie die Sexualhormone, also die Östrogene und das Progesteron.

wechseljahre-verstehen.de | Hormonelle Veränderungen während der Wechseljahre – Vergleich der Verlaufskurven von Östrogen- und Progesteronkonzentration
Hormonelle Veränderungen während der Wechseljahre

Das an sich ausgeglichene Verhältnis von Estradiol zu Progesteron gerät zu Beginn der Wechseljahre ins Wanken. In der frühen Phase der Wechseljahre, der Prämenopause (im Alter von ca. 40 Jahren), sinkt zunächst das Progesteron. In der darauffolgenden Phase, der Perimenopause (ab circa 45 Jahren), nimmt auch die Produktion der Östrogene ab. Mit Eintritt der Menopause (letzte Regelblutung, mit circa 51 Jahren), erreichen Östrogen und Progesteron langsam den Tiefpunkt.

Regelmäßig am Limit

Die meisten Frauen kennen das: Kurz vor der Regelblutung werden wir zu echten Krawallbürsten oder Mimosen. Eigentlich ein guter Zeitpunkt, mit einigen Dingen klar Schiff zu machen – denken wir dann. Aber Vorsicht: Der Grund für die ungewöhnliche Gemütslage ist ein niedriger Östrogenspiegel – im Zyklusverlauf der niedrigste, mit der Konsequenz, dass die Stimmung ohne triftigen Grund in die Tiefsee abtaucht.

Da Östrogene und Progesteron an neuronalen Prozessen beteiligt sind, wirken sich ihre abnehmenden Konzentrationen auch auf die Psyche aus. Östrogene wie Estradiol oder Estron sorgen beispielsweise für positive Stimmung, Vitalität und sexuelle Lust. Progesteron hingegen gleicht uns aus, bringt Ruhe und Entspanntheit. Beinahe logisch, dass die hormonelle Imbalance aus starken Frauen plötzlich reizbare Nervenbündel macht oder sich andere Wechseljahresbeschwerden wie Zyklusschwankungen, Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Gelenkschmerzen bemerkbar machen können.

Östrogene unterstützen außerdem den Serotonin- und Dopamin-Stoffwechsel. Bekannt als Glückshormon steuert Serotonin essenzielle kognitive Prozesse, wie die Vernetzung und Kommunikation der Synapsen. Es federt Stress ab, reduziert Ängstlichkeit und wirkt aktivierend. Vereinfacht gesagt: Geht das Östrogen in die Knie, macht auch das Serotonin schlapp. Die Folge: weniger Antrieb oder Gemütsschwankungen.

Neben den hormonellen Schwankungen sorgen auch die emotionalen Herausforderungen der Wechseljahre leicht für Melancholie. Allein die Tatsache, dass mit dem Klimakterium die Zeit der Fruchtbarkeit endet, belastet viele Frauen. Sie erleben sich als unattraktiv und der gesellschaftlich kultivierte Jugend- und Optimierungsglaube erschwert eine positive Haltung zu den naturbedingten Veränderungen des weiblichen Körpers zusätzlich.

Noch dazu sind die Kinder (wenn man welche hat) mittlerweile meist selbstständig, die Karriereziele oft erreicht, die eigenen Eltern werden alt und die Zukunft verlangt nach neuen Plänen. Zu allem Übel meldet auch der Körper an, dass er schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Wohin also? Kein Wunder, dass viele Frauen ins Grübeln kommen. Der gelegentliche innere Rückzug ist sogar eine Möglichkeit, die großen Veränderungen zu verdauen. Biografische Ereignisse beeinflussen unsere Psyche zu jeder Zeit – nicht nur in den Wechseljahren.

Andere Ursachen für gravierende Stimmungsschwankungen oder Depressionen sind genetische Dispositionen, neuronale Störungen, psychosoziale Einflüsse, Umweltfaktoren oder biografische Ereignisse wie plötzliche Arbeitslosigkeit oder der Tod eines nahen Verwandten, hervorbrechende Traumata aus der Kindheit, Krankheiten, längere Schlafstörungen, Stress, Überforderungen, Nebenwirkungen von Medikamenten oder zu viel Alkohol.

Kontaktiere deine Ärztin oder deinen Arzt, wenn du dich über eine längere Zeit depressiv fühlst oder du unter diffusen Ängsten leidest.

Dauern die Stimmungsschwankungen die gesamten Wechseljahre an?

In den Wechseljahren können depressive Verstimmungen vermehrt vorkommen, da hormonelle Schwankungen das Auftreten von Depressionen oder Stimmungsschwankungen generell begünstigen – allerdings in jeder Lebensphase.

Der fallende Kurs von Östrogenen und Progesteron fördert weinerliche Zustände, spontanen Stimmungsabfall oder emotionale Kurzschlüsse. Stimmungsschwankungen können in den Wechseljahren in jeder Phase entstehen – aber eben auch in der Zeit davor oder danach.

Studien belegen, dass die Veränderungen des weiblichen Hormonhaushalts in den Jahren rund um die Menopause das Risiko für depressive Störungen signifikant erhöhen. Über die gesamte Zeit des Klimakteriums (10 bis 15 Jahre) weisen Frauen ein um ein etwa 2,5-fach-höheres Risiko für die Diagnose von depressiven Störungen auf als in den Jahren davor.

Andere Ergebnisse zeigen, dass Frauen, die früh ihre Menstruation bekommen oder die hormonell verhütet haben und Frauen, die erst verhältnismäßig spät in die Wechseljahre kamen, ein geringeres Risiko haben, an einer Depression zu erkranken.

Raus aus dem Tief: Hilfe und Therapie bei Verstimmungen & Gefühlschaos im Klimakterium

Bei Stimmungsschwankungen und wackeliger Psyche in den Wechseljahren bestehen viele Therapiemöglichkeiten, von Naturheilmitteln bis hin zur Hormonersatztherapie (HRT).

Sowohl pflanzliche Wirkstoffe als auch homöopathische Mittel können Stimmungsschwankungen oder sogar depressive Verstimmungen mildern. Doch auch hier gilt: Therapiere dich nicht in Eigenregie. Sie müssen in einer wirksamen Dosis eingenommen werden, damit sie helfen. Auch die sogenannten natürlichen Heilmittel können Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben. Sprich daher darüber mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Ein gut erforschter und verlässlicher Stimmungsaufheller aus der Pflanzenmedizin ist Johanniskraut. Baldrian, Hopfen und Passionsblume gelten hingegen als beruhigend. Für manche Frauen ist ein Kombinations-Präparat ideal. Wähle lieber Heilmittel aus der Apotheke – sie haben oft höhere Wirkstoffkonzentrationen. Lasse dich aber auch hier von einer Ärztin, einem Arzt oder in einer Apotheke zu Wirksamkeit, Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beraten. Insbesondere bei Johanniskraut treten viele Arzneimittelwechselwirkungen auf.

Einige Therapeutinnen oder Therapeuten bzw. Heilpraktikerinnen oder Heilpraktiker raten bei Stimmungsschwankungen auch zu homöopathischen Globuli.

Auch Probiotika gewinnen an Bedeutung bei der Behandlung von Stimmungsschwankungen, denn die Forschung weiß immer mehr über das versteckte Gehirn im Darm. Darmbakterien können helfen, die Dopaminproduktion anzukurbeln und die Stimmung positiv beeinflussen.

Hormonersatztherapien (HRT) mit Östrogen- und Gestagen-Präparaten können wechseljahresbedingte Beschwerden, darunter auch Stimmungsschwankungen, lindern. Der Wirkmechanismus ist gut nachvollziehbar: Mit der Anwendung bioidentischer Hormone (Hormone, die den körpereigenen identisch sind) oder auch mit synthetischen Hormonen (die den körpereigenen ähneln) wird der Hormonmangel ausgeglichen. Infolgedessen nehmen die Wechseljahresbeschwerden meist ab.

Die HRT ist die am besten erforschte Therapie zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden. Sie gilt als äußerst wirksam und kann sogar einen präventiven Zusatznutzen in Bezug auf das Auftreten von Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes haben. HRT-Präparate sind in vielen Darreichungsformen verfügbar. Hierzu zählen transdermale Präparate wie Gele, Sprays oder Pflaster, orale Kapseln und Tabletten sowie lokal anzuwendende Vaginalzäpfchen oder -cremes. Vor Beginn einer HRT wird dir deine Ärztin bzw. dein Arzt den Nutzen sowie die möglichen Risiken erläutern, Kontraindikationen müssen ausgeschlossen sein. Die Dosierungen werden nach gründlicher Anamnese individuell eingestellt und regelmäßig kontrolliert. Wäge das Ja oder Nein mit deiner behandelnden Ärztin oder deinem behandelnden Arzt ab.

Tipps:

  • Achte darüber hinaus immer auf viel bzw. regelmäßige Bewegung. Als Endorphin-Kick wirkt Sport Wunder bei Gemütschaos. Den positiven Einfluss auf Psyche und Körper durch z. B. Joggen, Schwimmen, Yoga oder auch Krafttraining ist wissenschaftlich vielfach belegt. Mit regelmäßigen Aktivitäten an der frischen Luft erhältst du auch deinen Vitamin-D-Spiegel. Das Sonnenvitamin heitert unsere Stimmung auf, stabilisiert das Immunsystem und fördert die Aufnahme von Kalzium in den Knochen – eine von vielen Optionen zum Schutz vor Osteoporose.
  • Finde gemeinsam mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt oder deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt heraus, welche Behandlung deine Stimmungsschwankungen oder depressiven Verstimmungen wirksam lindert.

Stimmungsschwankungen vorbeugen: selbstsicher und sonnig durch die Wechseljahre

Ob in den Wechseljahren Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmungen auftreten, hängt auch mit deiner Haltung zum Leben und deinem Lebensstil zusammen. Hier ein paar Tipps für dich:

Stehe trotz gesellschaftlich behäbiger Strukturen zu deiner Weiblichkeit. Die Wechseljahre gehören einfach dazu. Keine Frau auf der Welt kommt darum herum.

  • Gehe selbstbewusst mit den Veränderungen deines Körpers um und hilf diesen Themen aus der Tabu-Zone.
  • Ernähre dich gesund. Der Einfluss der Ernährung auf Psyche und Verhalten ist längst bekannt. Vermeide stark verarbeitete Lebensmittel. Iss frisch, vitaminreich und bereite die Speisen vorzugsweise mit hochwertigen Ölen (z. B. Olivenöl) zu. Reduziere deinen Zuckerkonsum. Interessant in diesem Kontext ist beispielsweise die Verbindung von Stress und falscher Ernährung. Überbordender Stress animiert uns zum Konsum von Süßigkeiten. Verständlicherweise sucht der Körper einen Rettungsring. Wir greifen zu Keksen und Schokolade. Aber statt uns zu helfen, begünstigen wir auf Dauer eine Unterversorgung im Gehirnstoffwechsel. Auch Vitamine und Mineralstoffe, z. B. Vitamin D, B12 oder Magnesium, können sich positiv auf unsere Psyche auswirken.
  • Bleibe aktiv. Bewege dich, so oft du kannst. Mache mindestens zweimal pro Woche Sport. Ausdauersport wie Joggen, Schwimmen oder Fahrradfahren setzen Endorphine frei. Durch Krafttraining baust du Muskeln auf und straffst deinen Körper. Deine Körperzusammensetzung verbessert sich, was sich positiv auf dein Selbstbewusstsein auswirken kann. Yoga, Meditationen oder Entspannungstechniken wie autogenes Training helfen zu relaxen.
  • Sorge für ein stabiles, loyales soziales Umfeld und vergiss nicht, dass sich auch durch Humor und Gelassenheit einige Stürme in Luft auflösen. Gehe mit starken Stimmungsschwankungen oder anderen Beschwerden zu einer Ärztin oder einem Arzt. Sprich mit ihr oder ihm über die besten Therapiemöglichkeiten, sodass du das Leben auch in den Wechseljahren gut gelaunt genießen kannst.
  • Nimm dir Zeit für dich, zum Beispiel durch Meditation, Atemübungen oder auch durch das Schreiben eines Glückstagebuchs.